Nasolabialhügel
Nasolabialhügel bei Frauen & Männern
Nasolabialhügel, auch Nasolabialwulst genannt, können sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten – unabhängig vom Körpergewicht. Sie befinden sich oberhalb der Nasolabialfalte und entstehen häufig durch kleine Fettansammlungen, die sich weder durch Sport noch durch Ernährung gezielt reduzieren lassen.
Mit zunehmendem Alter und durch die Einwirkung der Schwerkraft kann Fettgewebe aus der Wangenregion nach unten in Richtung Nase absinken. Dadurch wirkt das Gesicht oft voller, als es tatsächlich ist. Gleichzeitig kann sich der Hügel verstärken, wenn sich die Nasolabialfalte weiter vertieft.
Zur Behandlung eignet sich die sogenannte Fett-weg-Spritze, mit der sich kleinere Fettdepots schonend und ohne operativen Eingriff reduzieren lassen. Bei Bedarf kann diese Methode mit einer Unterspritzung der Nasolabialfalte durch Hyaluronsäure kombiniert werden, um das Gesicht insgesamt harmonischer, schlanker und frischer erscheinen zu lassen.
Wie funktioniert die Behandlung des Nasolabialhügels?
Die sogenannte Fett-weg-Spritze (Injektionslipolyse) ist eine schonende Methode zur Behandlung kleiner, lokaler Fettdepots – jedoch kein Ersatz für eine Fettabsaugung und nicht zur allgemeinen Fettreduktion geeignet. Vor der Behandlung erfolgt ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem die individuelle Ausgangssituation analysiert und ein passender Behandlungsplan mit realistischen Zielen erstellt wird.
Bei der Behandlung wird ein Wirkstoff (Phosphatidylcholin) in die betroffenen Bereiche injiziert. Dieser regt den Fettstoffwechsel an, sodass überschüssige Fettzellen nach und nach über das Lymphsystem abgebaut werden. Die Ergebnisse zeigen sich daher schrittweise; bei Bedarf kann die Anwendung nach einigen Wochen wiederholt werden.
Durch die Reduktion der Fettdepots wirkt das Gesicht insgesamt straffer und die Nasolabialfalte weniger ausgeprägt. Ergänzend kann eine Behandlung mit Hyaluronsäure erfolgen, um die Haut zusätzlich zu glätten – oft mit geringerem Fillerbedarf als ohne vorherige Lipolyse.
Fakten zur Behandlung
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Da die Injektionslipolyse von einer qualifizierten Fachärztin durchgeführt wird, gilt sie als risikoarme Behandlung. Dennoch gibt es einige Punkte, die Sie beachten sollten, um Nebenwirkungen zu minimieren.
Vor der Behandlung sollten die entsprechenden Hautareale gründlich gereinigt werden. Auf Cremes oder Pflegeprodukte ist am Behandlungstag zu verzichten.
Nach der Behandlung ist keine längere Ausfallzeit einzuplanen, da sie ambulant durchgeführt wird und in der Regel etwa 20 bis 40 Minuten dauert. Direkt im Anschluss können vorübergehend Schwellungen, leichte Schmerzen oder ein Druckgefühl – ähnlich wie Muskelkater – auftreten.
In den ersten 24 Stunden sollten Sie auf Sport, Sauna und Massagen verzichten. Die sichtbaren Schwellungen klingen meist innerhalb weniger Tage ab, sodass Sie schnell wieder Ihrem gewohnten Alltag nachgehen können.
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Nach einer Injektionslipolyse kann es in den ersten Tagen zu vorübergehenden Nebenwirkungen wie Schwellungen, muskelkaterähnlichen Schmerzen oder gelegentlich auch leichtem Schwindel kommen. Ebenso sind kleine Blutergüsse (Hämatome) oder vorübergehende Hautverfärbungen möglich.
Die behandelten Bereiche können zudem für einige Zeit druck- oder berührungsempfindlich sein. In manchen Fällen treten auch Rötungen oder leichter Juckreiz auf.
Schwerwiegende Nebenwirkungen sind in der Regel nicht zu erwarten. Über alle wichtigen Verhaltensmaßnahmen und möglichen Reaktionen werden Sie im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs umfassend aufgeklärt.
Mein Ziel: Ihre natürliche Schönheit betonen
Ein Ergebnis, das nicht erklärt werden muss.
Kein „gemacht“-Effekt. Keine Wiedererkennbarkeit.
Nur Sie – etwas frischer, ruhiger, klarer.
Carolin Herrmann